Geocaching mit Reisen und Fotografieren verbinden

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Geocaching mit Reisen und Fotografieren verbinden? Das geht! Vor allem kommst Du so an Orte, die Du wahrscheinlich ohne dem Geocaching oder ohne der Fotografie nie besucht hättest. Hast Du das schon mal ausprobiert?

Aber kommen wir mal zum grundlegenden. Was ist eigentlich Geocaching und worum geht es da?

Was ist Geocaching?

Geocaching Logo
Geocaching Logo

Geocaching wird als moderne Schnitzeljagd oder auch Schnitzeljagd 2.0 bezeichnet.
Jemand versteckt einen Behälter, der mindestens ein Logbuch enthält, irgendwo auf der Welt, und meldet diesen sogenannten Geocache auf der Geocaching-Webseite an. Nachdem ein Reviewer  den Geocache freigeschaltet hat, ist dieser Cache für die Geocacher Community im Internet sichtbar.
Nun kann sich jeder interessierte Geocacher die Beschreibung des Geocaches inkl. der Geocache-Koordinaten auf die Suche nach dem Geocache machen. Hilfreich hierfür ist natürlich ein GPS-Gerät oder das Smartphone.
Hat der Geocacher / die Geocacherin den Cache gefunden, trägt er/sie sich in das Logbuch, welches sich im Geocaching Behälter befindet, ein. Zusätzlich zu dem Eintragen in das Logbuch, loggt man seinen Fund auch in der Logliste des entsprechenden Geocaches auf der Geocachingwebseite.

Wie man Geocaching betreibt

Ich muss hier wahrscheinlich gar nicht erwähnen, dass dieses Hobby für (fast) jedes Alter ist (mit Windeln – egal ob jung oder alt, ist es eventuell nicht ganz so angenehm).
Schön ist auch, dass in den Hinweisen des jeweiligen Caches beschrieben ist, ob der Cache auch für Rollstuhlfahrer o.ä. zu erreichen ist. Leider werden das wahrscheinlich eher nur die sein, die in den Städten zu finden sind. Denn welcher Rollstuhlfahrer möchte schon durch den Wald fahren und dort eine Dose suchen? Ich denke mal keiner.

Oftmals steht in der Beschreibung (Listing) des Caches was gemacht werden muss um den Cache zu finden. Teilweise muss man Schriften decodieren, Fragen beantworten, Rätsel lösen und so weiter um an die entsprechenden Koordinaten zu kommen.
Da ich gerne Rätsel löse und knobel, macht mir diese Art moderner Schatzsuche unheimlich viel Spaß.
Und das schöne ist, man bewegt sich. In der Natur oder auch in der Stadt. Im Sommer oder im Winter. Teilweise auch im Wasser 🙂

Also ich kann es definitiv empfehlen, Geocaching unbedingt mal ausprobiert zu haben.

Lost Place an der Elbe in Hamburg - Fotografiert mit einem iPhone 6
Lost Place an der Elbe in Hamburg – Fotografiert mit einem iPhone 6

Noch mehr Infos zum Thema?

Ihr wollt noch mehr Infos zum Thema Geocaching? Dann kann ich euch das Buch von Bernhard Hoecker wärmstens empfehlen.

Neues aus Geocaching: Geschichten von draußen

Schauspieler und Comedian Bernhard Hoëcker sowie Freund und Mitautor Tobias Zimmermann sind bekennende Geocacher. Ihre karge Freizeit fristen sie regelmäßig vor Kälte oder Angst zitternd an fremden und unbekannten Orten irgendwo da draußen.

Der Comedy- und Fernsehpreisgewinner liebt romantische Kinofilme, züchtet Chihuahuas und designt in seiner Freizeit Damenhandtaschen für Versace. Das ist natürlich gelogen und soll nur diejenigen Frauen (und Männer) in unseren Bann ziehen, die bei dem Wort „Geocacher“ noch nicht gleich zugegriffen haben. Tatsächlich berichten Bernhard und Tobi in diesem Buch, wie sie für ihre „Schatzsuche“ alpine Höhen erklimmen, in Schurkenstaaten reisen, die Welt mit Kreuzfahrtschiffen umrunden und lange verlassene Industrieanlagen, sogenannte „Lost Places“, erkunden.

Mit dieser Leidenschaft steht Bernhard Hoëcker nicht alleine da und so konnten wir Geocacher aus dem ganzen Land (nebst Österreichern und Eidgenossen) begeistern, ihre Erlebnisse mit uns zu teilen.

Dieses Buch vereint die besten Geschichten von nächtlichen Exkursionen, gewagten Hängepartien, finsteren Wäldern, geheimnisvollen Ruinen und Begegnungen der dritten Art – und lässt einen selbst die Tage humorvoll überstehen, an denen man mit einem DNF nach Hause zurückkehren muss.

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Und Du machst so einen Quatsch auch?

Geocaching Versteck
Geocaching Versteck

Na klar! Angefangen habe ich damit vor ich glaube ungefähr einem Jahr, allerdings damit nach kurzer Zeit wieder aufgehört. Wahrscheinlich weil es allein einfach weniger Spaß macht. Oder weil ich einfach zu dem Zeitpunkt andere – wichtigere – Dinge zu tun hatte. Aber man muss wirklich dazu sagen, dass es zu Zweit zum Beispiel mit seinem Partner deutlich mehr Spaß macht. Aber das ist ja bei sehr vielen Dingen so.

Wie ich aufs Geocaching gekommen bin

Eher per Zufall bin ich wieder auf das Hobby gekommen. Eines Tages hatte ich die Geocaching-App auf meinem Handy mal gestartet und gesehen, dass es in der Nähe ein paar Geocaches gibt. Also flux mit meiner Freundin raus in die Natur und die paar Geocaches abgegrast und das Suchen angefangen. Sie hatte ebenfalls sichtlich Spaß an der modernen Schatzsuche. Und so machen wir Geocaching hin und wieder mal wenn wir unterwegs sind. Teilweise haben wir auch schon ein paar Rätsel im Vorwege gelöst und werden die Caches dann bei Gelegenheit abklappern und uns dort dann ins Logbuch verewigen 🙂

Hamburger Hafen Industriegebiet - Fotografiert mit einem iPhone 6
Hamburger Hafen Industriegebiet – Fotografiert mit einem iPhone 6

Und die Fotografie?

Ja, was hat das Ganze jetzt mit der Fotografie zu tun mögt ihr euch jetzt fragen. Naja dank dem Geocaching kommt man teilweise an Orte, wo man so von allein nie hingehen würde. An der Elbe zum Beispiel waren wir im Industriegebiet und dort haben wir einen Platz gefunden, den ich niemals so ohne dem Geocaching gefunden bzw. besucht hätte.
Und so entstehen auch Fotos und Perspektiven, die eventuell nicht schon jeder gemacht hat.

Wie man Geocaching mit der Fotografie verbindet

Man kann ja beides verbinden. Man geht fotografieren und schaut mal zwischendurch auf seine Geocaching-App und eventuell kann man sich dann in der Nähe des Fotospots in ein Logbuch eintragen. Zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Oder eben umgekehrt. Man geht explizit Geocachen und findet einen besonderen Ort, den man fotografisch festhalten möchte.

Kamerarucksack Pascal Betke

Damit fotografiere ich!

Es brauch gar nicht viel Zeug zum fotografieren.
Ich zeige Dir meine komplette Fotoausrüstung, mit der ich unterwegs bin. Neugierig?

Meine Fotoausrüstung

Ist das denn empfehlenswert?

Wie Du ja sicher jetzt mittlerweile schon aus meinen Worten herausgehört hast, kann ich beides definitiv empfehlen. Geh raus fotografieren, und wenn Du Lust auf Rätsel und Schnitzeljagd hast, dann machst Du nebenbei noch Geocaching und findest eventuell tolle fotogene Orte. Oder eben umgekehrt. Du betreibst gerne und aktiv Geocaching? Dann verbinde dieses schöne Hobby mit einem weiteren Hobby; der Fotografie.

Die Elphilharmonie vom Hamburger Hafen aus gesehen - Fotografiert mit einem iPhone 6
Die Elphilharmonie vom Hamburger Hafen aus gesehen – Fotografiert mit einem iPhone 6

Eure Erfahrungen mit Geocaching

Wie sind Eure Erfahrungen mit dem Geocaching? Betreibt ihr schon Geocaching? Habt ihr schon coole Orte gefunden und das Hobby Geocaching mit dem Fotografieren verbunden?

Schreibt es mir in die Kommentare.

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